Die Instrumente

Da wir meistens tatsächlich rein akustisch auftreten, lohnt es sich schon, je nach Spielweise und Songcharakter öfter `mal das Instrument zu wechseln, weil unverstärkt die Klangeigenschaften der einzelnen Gitarren wirklich voll zur Geltung kommen. Fangen wir mit Wolfgang an.

"Ich nehme die Gibson J-200 gerne, wenn ich einen warmen, vollen Sound haben möchte. Aber auch bei der eher dezenten Begleitung zu <Helplessly Hoping> kann ich mir keinen schöneren Klang vorstellen.

Zu dieser Gitarre , einer Standard von James Goodall, habe ich ein ganz besonderes Verhältnis, weil ich sie mir persönlich in Hawaii abgeholt habe. Ich nehme sie wegen ihrer Brillanz und Klarheit gerne für etwas schneller gespielte Fingerpickings.

Diese wunderschöne (Boden und Zargen sind aus dem hawaiianischen Koa-Holz gefertigt) Jumbo von James Goodall klingt in meinen Ohren wie ein Konzertflügel und kann ihren klanglichen Reichtum bei Balladen wie <Sanibel> oder <Might as well have a good time> besonders schön entfalten.

Meine neueste Errungenschaft: eine Baritongitarre, in H gestimmt, von der Instrumentenwerkstatt "Pendennis" in Schönkirchen. Ich nehme sie zunächst einmal nur für <Jenny>. Das Begleitpattern wird in D gespielt, nur wäre das Lied dann für uns nur grenzwertig hoch zu singen. Mit der Baritongitarre ist das Problem gelöst: in D spielen, aber tiefer singen.

Diese Sinti-Jumbo hat mich fast mein ganzes Leben lang begleitet, für sie habe ich vor langer, langer Zeit meine elektrische Eisenbahn verkauft. Nun hat sie Vintage-Saiten drauf und kommt bei Auftritten in DADAAD gestimmt bei <The Family Tree> zum Einsatz. Die Umstimmerei in Live-Konzerten ist recht lästig, zumal die Gitarren ja nicht nur in sich, sondern auch im Ensemble stimmen müssen. Und so ist der Griff zur fertig gestimmten Klampfe doch recht angenehm."

Rainers Musikzimmer
Rainers Musikzimmer

Links im Bild ist die kleine "Martin OM-16GT" zu sehen. Eine Gitarre, die einen sehr schönen ausgewogenen Klang aufweist. Es ist meine Gitarre für den Urlaub, sie ist etwas kleiner und passt in ihrem Koffer noch gut ins ansonsten überfüllte Urlaubsauto.

Rechts daneben steht die Halbresonanz E-Gitarre "Isana". Ein Geschenk meiner Großmutter "Der Junge braucht eine Gitarre..., sie schenkte sie mir zu meinem 14. Geburtstag. Ein "wunderschönes Stück", das ich nie hergeben würde.

Die 12 saitige "Hoyer" ist bei unseren Auftritten dabei. Bei ihr überwiegt ein weicher, zarter Klang, der als "Teppich" bei einigen Songs den Gesamteindruck abrundet.

Die "Gibson CL-30 Deluxe" spiele ich hauptsächlich bei Coast to Coast. Sie bringt sich am besten in den Sound der anderen Gibson, Martin oder Goodall Gitarren ein.

 

Gerts Gitarren

Martin D 35
Martin D 35

Meine Martin D-35, eine Dreadnought, ist das Schlachtschiff, das einen fetten Teppich zur Songbegleitung legt. Die Gitarre begleitet mich jetzt schon seit 18 Jahren.

Martin M 38
Martin M 38

Die Martin M 38 ist ein neues Modell und besticht durch ihren klaren, ausdrucksstarken Klang mit wunderbar lang anhaltenden Tönen und einer tollen Bespielbarkeit.

 

Außerdem spiele ich noch eine Johnson Dobro, eine 12-saitige Yamaha und eine jugoslawische Prim, eine der Mandoline ähnliche Minigitarre.